2021: mit neuen Rekorden abgeschlossen! – DIRECT MIND

31. Jänner 2022

2021: mit neuen Rekorden abgeschlossen!

Man möchte es ja fast nicht glauben. Das Jahr 2021 hat dem Fundraising wieder neue Rekorde beschert. Und das nach dem Allzeithoch aus dem Jahr davor. Welche Spitzenwerte übertroffen wurden, lesen Sie hier!

Kategorien: Kennzahlen und Markt-Themen.

Schon wieder top: 2021!

Ein weiteres Jahr Pandemie und damit eine weitere Fahrt ins Ungewisse – so begann 2021. Doch mit den positiven Erfahrungen im Jahr davor war jede Menge Auftrieb und Tatendrang zu spüren. Eine Haltung, die sich bezahlt machte. Bereits im November zeichneten sich neue Spitzenwerte für 2021 ab und schürten die Hoffnung auf ein großartiges Gesamtergebnis. Eine Hoffnung, die nicht enttäuscht wurde.

Beginnen wir mit den offiziellen Zahlen des Verbandes:

Laut FVA lag die Spendenbereitschaft der Österreicher*innen bei 71% mit einer durchschnittlichen Spendensumme von 114 Euro. Besonders erfreulich fällt die fundierte Hochrechnung für die Gesamtspendensumme aus: Hier gibt es ein Rekordergebnis von 850 Mio. – und damit noch einmal 40 Millionen mehr als im Vorjahr! Das ist wieder eine Steigerung von fünf Prozent.

 

Highlights aus dem Hause

Für Organisationen, die wir betreuen dürfen, konnte die Gesamtspendensumme um mehr als sieben Prozent zulegen, also mehr als im allgemeinen Trend. Die Summe aus den regelmäßigen Spenden via Einzugsgenehmigung ist um 10 Prozent gestiegen. Die Summe von Großspenderinnen und Großspendern gar um mehr als 20 Prozent. Und das alles nach einem Rekordjahr zuvor.

Hier noch ein paar interessante Details mit Rekorden:

  • Zum ersten Mal konnten wir mit einer einzigen Aktion die Schallmauer von 800.000 Euro an Spendeneinnahmen durchbrechen.
  • Mit einer anderen Organisation freuen wir uns über den neuen Spitzenwert von über 700.000 Euro bei einer Aussendung.
  • Gleich dreimal konnte eine NPO die bisher unerreichte 200.000 Euro-Marke im letzten Jahr übertreffen.
  • Im Online-Marketing haben wir für unsere Kunden zum erste Mal 18 Millionen E-Mails und Newsletter versendet.
  • Die Online-Lead-Kampagnen auf Social-Media haben mit dem telefonischen Kontakt als Schlusspunkt ein neues und erfolgreiches Instrument zur Neuspendergewinnung etabliert.

Das sind nur einige Beispiele, die viel für uns bedeuten. Wir sehen sie auch als ein Zeichen der guten Zusammenarbeit. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei allen Organisationen bedanken, die uns das Vertrauen entgegenbringen! Danke!

 

Der Trend aus der Meinungsforschung

Bei der jährlichen Umfrage von Public Opinion geben sich die Befragten etwas zurückhaltender. Vermutlich dämpft die zehrende Pandemie die eigene Einschätzung. Die persönliche Spendensumme sank demnach – nach Auskunft der Befragten – von 114 auf 111 Euro. Auch die Spendenbereitschaft ist auf 67% gesunken.

Und auch diese Informationen lassen sich aus der Befragung ablesen:

  • Je älter, umso höher der Anteil der Spender*innen
  • Frauen spenden häufiger als Männer
  • Der Spender*innenanteil wächst mit steigendem Bildungsgrad
  • Die Bundesländer mit den meisten Spender*innen und der höchsten Spendensumme sind Niederösterreich, Burgenland, Tirol, Vorarlberg und Salzburg (hier sogar ein Höchstwert von rund 163 Euro als durchschnittliche Spende)
  • Die finanzielle Belastung ist der häufigste Grund fürs Nicht-Spenden.

 

Sie wollen gleich mehrere Jahre im Überblick?

Wie war es die Jahre davor? Wie liegen wir in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern? … Viele interessante Zahlen zum Spendenmarkt finden Sie hier im Überblick.

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